Kandidaten CONTRA ERHALT - für Ihre Streichliste!

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Falls Sie ein Listenkreuz vergeben haben, so können Sie Kandidaten, die Ihnen nicht gefallen, von der Liste streichen, d.h. der Kandidat erhält von Ihrem Listenkreuz keine Stimme!

CSU
Josef Schmid, Platz Nr. 1 und OB-Kandidat:
Ein evtl. Erhalt des Stadions würde entsprechend den Vorschriften des DFB einen vielfachen Millionenaufwand erfordern, den die Stadt München aufgrund der Finanzsituation weder tatsächlich leisten kann noch angesichts der immer schärferen EU-Praxis bezülich Zuschüssen leisten dürfte.
Darum auch mein Vorschlag, Erlöse aus dem Grundstücksverkauf wieder für den Sport zu verwenden, was nach dem kommunalen Haushaltsgesetz nicht ganz selbstverständlich ist.

Hans Podiuk, Platz Nr. 2:
Wir haben bereits beim Stadtratsbeschluss vom 4.7.06 deutlich gemacht, dass es unumgäglich notwendig ist, für die Jugend- und Amateurmannschaften einen geeigneten Spielort zu finden, bevor eine anderweitige Verwendung des Grundstücks in Angriff genommen wird.
Seitens der Schulreferentin Weiß-Söllner wurde damals darauf hingewiesen, dass die Bereitstellung einer ligatauglichen Spielstätte aus öffentlichen Mitteln nicht in Aussicht gestellt werden könne, die betroffenen Vereine seine zur Eigeninitiative aufgerufen.
Wenn nun Frau Bürgermeisterin Strobl zusagt, den gütligen Stadtratsbeschluss zu kippen, darf dies ohne weiteres als große Wahlkampflüge bezeichnet werden.
Sie hätte jeden Tag die Möglichkeit, dem Stadtrat bereits vor der Wahl eine entsprechende Beschlussvorlage vorzulegen. Allerdings hat sie nicht einmal alle Parteien der Regierungskoalition hinter sich, die laut Pressemitteilung von einem "populistischen Alleingang" sprechen.
Warum ein rot/grüne Mehrheit, die seit 18 Jahren die Stadt führt, nun für die Zeit nach der Wahl eine Änderung in Aussicht stelle, dies aber vor der Wahl nicht mehr durchführt, überlasse ich Ihrer geneigten Beurteilung.

Die Grünen
Hep Monatzeder, Platz Nr. 1 und OB-Kandidat:
Ich vertrete die Meinung meiner Kollegin Jutta Koller (s.u.) und bin gegen einen langfristigen Erhalt des Stadions.

Jutta Koller, Platz Nr. 5 (sportpolitische Sprecherin):
Pressemitteilung 12.12.07: Grünwalder Stadionruine bis 2018? Populistischer Alleingang von Christine Strobl

Die Ankündigung von SPD-Bürgermeisterin Strobl, den Spielbetrieb im Grünwalder Stadion bis 2018 aufrechterhalten zu wollen, stößt beim Grünen Koalitionspartner auf Unverständnis. Die sportpolitische Sprecherin der Grünen, Jutta Koller, bezeichnete den Vorstoß Strobls als "populistischen Alleingang auf Kosten der städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten im Stadtteil Untergiesing." Die Bürgermeisterin falle hinter gemeinsam vom Stadtrat erarbeitete und einvernehmlich getragene Positionen zurück, um sich bei einer kleinen, aber lautstarken Minderheit anzubiedern.
Jutta Koller: "Der Stadtrat sollte daran festhalten, den beiden großen Fußballvereinen den Bau einer für ihre Bedürfnisse angemessenen Spielstätte für ihre Nachwuchs-Profi-Mannschaften zu ermöglichen. Denn das Grünwalder Stadion ist für diese Zwecke zu groß, in seiner Bausubstanz zu stark angegriffen und aufgrund seiner Lage ungeeignet. Diese Einschätzung war bisher Konsens im Stadtrat - inclusive der 2. Bürgermeisterin, die noch vorgestern in der Presse mit den Worten zitiert wurde: >Der Stadtratsbeschluss, dass 2010 Schluss ist, steht. Die Frage nach einem Ersatzspielort muss bis dahin geklärt werden.< (Zitatende). Es ist nicht zu erkennen, durch welche neuen Informationen oder Entwicklungen diese zutreffende Einschätzung ungültig geworden wäre - sieht man einmal von den näherrückenden Kommunalwahlen ab."

Anja Berger, Platz Nr. 15:
In dem Fall des Grünwalder Stadions deckt sich meine Meinung mit den Veröffentlichungen meiner Partei und auch Fraktion. Natürlich muss den beiden großen Fußballvereinen der Bau einer für ihre Bedürfnisse angemessenen Spielstätte für ihre Nachwuchs-Profi-Mannschaften ermöglicht werden. Das Grünwalder Stadion ist für diese Zwecke zu groß, in seiner Bausubstanz zu stark angegriffen und aufgrund seiner Lage ungeeignet. Es gibt den Beschluss, dass bis 2010 Spielbetrieb stattfindet und dann Schluss ist. Bis dahin muss ein Ersatzspielort ausgemacht sein. Ich denke, so ein Vorgehen ist sinnvoll, auch wenn Sie verständlicherweise lieber etwas anderes gelesen hätten.